Reto Hänny

aus seinem Text
Der Taucher oder Empfindungen vor Tonis Seelenlandschaften

In der Spanne Zeit seit den Tagen, als wir uns kennenlernten, ist ein Werk entstanden, das beispiellos ist: Bilder, die der Taucher in die Abgründe der Seele zutage fördert, daß ich in Festen des Pinsels daran teilnehmen kann. Die großen Spanier leuchten darin auf, Zurbarán, Velázquez, der alte Goya mit den schwarzen Tafeln aus der Quinta del sordo, aber auch dem schwarzen Humor. Und man denkt an Tizian und sein Venedig, dessen Bewohner, so die Anekdote, sich fragten, ob er die Pinsel wohl in sein Blut und in seinen Samen tunkte, so intensiv waren die Farben ... eine fleischfressende Malerei, gespeist von einer Glut, die von innen kommt: Daddy's kind of cooking.